Mesut Onay Spitzenkandidat für Alternative Listen, KPÖ PLUS, Linke und Unabhängige (KPÖ) in Innsbruck

Spitzenkandidat Mesut Onay (41) ist seit April 2018 Gemeinderat für die Alternative Liste Innsbruck und arbeitet als Versicherungsmakler. Als Obmann des Kontrollausschusses sind ihm die Themen Transparenz und Bürger*innenbeteiligung sehr wichtig. „Transparenz, Information und Einbindung der Öffentlichkeit sind in beiden Bereichen wichtig. Zukunftsfähige Politik basiert auf Offenheit und ist am besten mit der Bevölkerung gemeinsam gestaltet.“ Politisch setzt sich Onay mit ALI besonders für bezahlbare Mieten ein. Innsbruck ist die Landeshauptstadt mit den höchsten Mieten. 53% ihres Haushaltseinkommens müssen Innsbrucker*innen in der Stadt aufwänden. Der Listenerste fordert: „Es darf Immobilienkonzernen, großen Wohnbaufirmen und Anlagefonds nicht mehr erlaubt sein, Wohnraum zu horten und damit satte Profite zu erzielen. Vielmehr gehört Wohnraum wieder in den Besitz der Allgemeinheit.“  Immobilienkonzerne und der profitgetriebene Wohnungsmarkt untergraben nämlich laut dem Innsbrucker Spitzenkandidaten das Recht auf Wohnen. „Die Städte und Gemeinde müssen den Wohnbau wieder in Hand nehmen und leistbaren Wohnraum mit ausreichend Grünflächen schaffen. Es braucht eine Gemeindebauinitiative für ganz Österreich, damit wir endlich wieder leistbare Mieten für alle garantieren können“, fordert Onay.

Auf Listenlatz 2 befindet sich mit Sieglinde Mader-Kraus (70) kein Politneuling. Diese hatte in den 1980er Jahren für die erste Alternative Liste Innsbruck ehrenamtlich gearbeitet. Die Pensionistin arbeitet Teilzeit als Lohnverrechnerin und Sachbearbeiterin. Die soziale Gerechtigkeit für alle Generationen und mehr Mitbestimmung in allen Lebensbereichen liegen ihr besonders am Herzen. „Es braucht eine neue basisdemokratische Kraft, die auf die Bedürfnisse aller Menschen hört. Den konsequenten Aufbau eines linken Bündnisses empfinde ich als Notwendigkeit. Das verlorene Vertrauen vieler Bürger*innen in die Politik gilt es wiederherzustellen. Das geht nur, wenn die Bedürfnisse der Menschen wieder zu zentralen Frage der Politik werden.“, kommentiert Mader-Kraus ihren Antritt.

Als Listendritter ist der Facharzt Ekkehard Madlung-Kratzer (61) gelistet. Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit sind es vor allem gesundheitspolitische und speziell drogenpolitische Themen, die ihm wichtig sind. „Ich will mich als Arzt nicht darauf beschränken, Menschen, die durch ihre Lebens-, Arbeits- und Umweltbedingungen krank geworden sind, dafür wieder fit zu machen, um in diesen (krankmachenden) Lebensbedingungen besser bestehen zu können.“, so der Psychiater. Deshalb kämpft er für bessere Lebensbedingungen, und speziell auch für soziale Gerechtigkeit, die ein wesentlicher Parameter für die Erhaltung der Gesundheit ist. Und für die medizinische Versorgung fordert er „Gesundheit darf kein Geschäft sein, denn Gesundheit ist ein Menschenrecht!“

Ziel für die Alternativen Listen, KPÖ PLUS, Linke und Unabhängige ist der Einzug in den Nationalrat. Außerdem wolle man nachhaltig an einer Struktur für eine starke, linke und progressive Bewegung abseits der etablierten Parteien arbeiten. „Die Erfahrungen, die wir in Tirol gemacht haben, wollen wir für ganz Österreich nutzen. Die klassische Partei hat ausgedient.“, so Spitzenkandidat Onay abschließend.

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