VSStÖ Innsbruck: Nein zu Gebühren für Medizin-Aufnahmetest!
Vizerektor der Med Uni Innsbruck diffamiert zukünftige Studierende
"Die Äußerungen des Rektorats der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) anlässlich des heutigen EMS-Aufnahmetest sind wahrscheinlich nur durch die enorme Hitze erklärbar" kommentiert Stefan Gasser, Vorsitzender des Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ Innsbruck) den Vorschlag von Rektor Herbert Lochs in Zukunft Gebühren für die Teilnahme am EMS-Test einzuführen, denn die Zustände die sich alljährlich im Rahmen dieses Aufnahmetests abspielen, sind bereits jetzt untragbar für die zukünftigen Studierenden an der MUI.
"Die Situation, die die Kandidat_innen heute im Rahmen des Testablauf vorgefunden haben, erinnert eher an den Hochsicherheitstrakt einer Strafanstalt als an eine universitäre Veranstaltung, und signalisiert deutlich: Ihr seid hier nicht erwünscht! Jetzt sollen die angehenden Studierenden auch noch tief in die Tasche greifen müssen, und das obwohl der Großteil von ihnen nichtmal einen Studienplatz erhalten wird!" poltert Gasser.
"Wenn ständig über die angeblich zu hohen Kosten gejammert wird, so ist dem entgegenzuhalten, dass alleine im Rahmen des Anmeldeverfahrens einiges an Einsparungspotenzial gegeben wäre, beispielsweise durch den bereits angedachten Verzicht auf die (als reine Schikane eingerichtete) persönliche Anmeldung!" erklärt Gasser weiter.
„Dass Norbert Mutz bei zukünftigen Studierenden wortwörtlich von "Psychopathen" spricht, setzt dem ganzen die Krone auf und lässt arg an seiner Qualifikation für das Amt des Vizerektors für Lehre und Studienangelegenheiten zweifeln. - Abschreckung und finanzielle Abzocke sind unsaubere Methoden um studierwillige junge Menschen von der Universität fernzuhalten.“, entrüstet sich Gasser.
„Es braucht dringend eine Investition im Hochschulsektor, um die Kapazitäten entsprechend auszubauen, denn damit wäre das "EMS-Test-Problem" in einigen Jahren möglicherweise sogar obsolet.“, schließt Gasser.

