InnsbruckerInnen erteilen Hauser und Strache Absage!

Donnerstag, 15. Mai 2008, 23:31 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Strache vergreift sich gegenüber Polizei im Ton.


"Eine deftige Absage der BürgerInnen Innsbrucks an die Politik der FPÖ bekamen Gerald Hauser und HC Strache bei ihrem Wahlkampfauftritt am Franziskanerplatz zu spüren. Während FP - SymphatisantInnen nur die ersten paar Reihen besetzten, war der Rest des Platzes gesäumt von Innsbrucker BürgerInnen, darunter viele junge Menschen, die ihren Protest gegen die hetzerische Politik der FPÖ kundtaten.", freut sich Marko Miloradovic, Landesvorsitzender der Jungen SozialistInnen Tirol, über die politische Courage der HauptstädterInnen.

"Die FPÖ - Granden brachten die üblichen Inhalte, wobei auffiel, dass NR Hauser anscheinden nicht wusste, welche Wahl am 8. Juni geschlagen wird. Er wirbelte mit vielen Forderungen herum, ohne ein einziges Mal ein Thema anzusprechen, dass tatsächlich in Landeskompetenz lag. Kein Wunder: Hauser muss ja nach der Landtagswahl wahrscheinlich im Nationalrat bleiben, wenn er nicht möchte, dass sein Ex - Parteifreund Wechselberger in den Nationalrat kommt. ", schmunzelt Miloradovic. "Besonders niveaulose Sager von Hauser und Strache richteten sich gegen die Mitglieder der Jungen SozialistInnen, die protestierenden BürgerInnen, aber auch gegen die Mitglieder der Polizei (!), die ihre Arbeit eigentlich exzellent und vorblidlich erledigt hatten. Die Sprüche begannen in die Menge zu hageln, als Hauser und Strache, sichtlich frustiert, ob der Anzahl der politischen KontrahentInnen, merkten, dass ihre Inhalte in Innsbruck auf keinen guten Boden fielen. Von gewählten Nationalräten müsste man sich eigentlich erwarten dürfen, keine Menschen zu verunglimpfen, weil sie eine andere Meinung haben.", so Marko Miloradovic weiter.

"Ich fordere Gerald Hauser und Heinz - Christian Strache auf, eine schriftliche Entschuldigung an die anwesenden Innsbrucker BürgerInnen und die im Einsatz gewesenen PolizistInnen, zu verfassen, da dies wohl das Mindeste sein sollte, wenn man sich als Politiker nicht mehr kontollieren kann und seinen Frust an den BürgerInnen auslässt!", schließt Miloradovic ab.

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