EINE STIMME FÜR DINKHAUSER IST EINE STIMME FÜR PLATTER

Mittwoch, 14. Mai 2008, 12:29 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Willi: „Entwaffnende Ehrlichkeit des scheidenden AK-Präsidenten im ORF-Interview“


> „Wenn die Zanon, der Hosp oder der Platter kommen, hätte es den Dinkhauser nicht gebraucht“, hat der Spitzenkandidat der zweiten ÖVP-Liste gestern im ORF-Interview einmal mehr Farbe bekannt – schwarze Farbe. „Eine Stimme für Dinkhauser ist keine Stimme für eine Veränderung in diesem Land. Seine Liste hat kein einziges Ziel, außer dass LH van Staa und LR Steixner weg müssen – das ist zu wenig“, betont der GRÜNE Spitzenkandidat Georg Willi heute. „Wer Dinkhauser wählt, bekommt einen Wechsel an der Landesspitze, aber keine andere Politik“, argumentiert Georg Willi weiter.

Zwar spreche der AK-Präsident viele Probleme an, die den TirolerInnen unter den Nägeln brennen – Lösungen habe er aber keine parat. „Dinkhauser poltert seit 20 Jahren durch das Land, politische Veränderungen hat er aber kaum zu Stande gebracht. Meine Vermutung ist, dass eine Stimme für Dinkhauser eine Stimme für einen Landeshauptmann Platter ist – und den brauchen wir hier wirklich nicht.“ Willi erinnert in diesem Zusammenhang an die menschenverachtende Haltung, die der Innenminister im Fall Arigona Zogaj an den Tag gelegt hatte. „Platter steht zudem im Mittelpunkt eines der größten politischen Skandale der Zweiten Republik, sein Ministerium hat er zu einem ÖVP-Selbstbedienungsladen gemacht“, macht Willi klar. „Dass der AK-Präsident die Seilschaften bekämpfen und gleichzeitig Platter zum Landeshauptmann machen will macht klar, wie widersprüchlich die Haltung Dinkhausers ist“, so der GRÜNE Spitzenkandidat weiter. „So markig seine Sprüche sind, so diffus ist sein Programm. Er will nur die Köpfe austauschen, Konzepte für eine wirkliche Veränderung hat er nicht in der Tasche“, unterstreicht Georg Willi abschließend.

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