Eine Information der Gruppe Freiraum Innsbruck
Der besagte Teil des Hofgartens diente vielen InnsbruckerInnen als konsumpflichtfreier Naherholungsbereich. Letzten Sonntag wurde der seit letztem Jahr mit „Betretungsverbot“ belegte Teil des Hofgartens von etwa 60 AktivistInnen für einige Stunden besetzt, um auf die Sinnlosigkeit dieses Verbotes hinzuweisen. Es wurde ein buntes Fest gefeiert und die Forderung nach mehr „konsumpflichtfreien Freiräumen“ wurde abermals (ebenso wie bei der Hungerburgbahnbesetzung) artikuliert. (vgl. TT vom 5. Mai 08, S. 19)
Zwar wird diese Maßnahme offiziell bestimmt als „Düngung“ gerechtfertigt werden, in Wahrheit handelt es sich jedoch um eine Art „Rachfeldzug“ der Hofgartenverwaltung gegenüber all jenen, die sich gerne in besagtem Teil des Gartens aufhalten, dort in der Sonne liegen, sich mit Bekannten treffen und Spielen. Insbesondere dürfte sich die „Übermistung“ gegen eine (mögliche) neuerliche temporäre Besetzung richten. Der Wetterbericht für das kommende Wochenende ist gut. Erholungssuchenden wird durch diese Aktion jedoch der Aufenthalt in der Wiese verunmöglicht. Mit dieser „wahrlich dummen Maßnahme“ zeigt die Hofgartenverwaltung, dass ihr Mist in der Wiese lieber ist als Menschen. Für die Gruppe Freiraum, die sich als Teil alljener versteht, die sich gerne im Hofgarten aufhalten, ist diese Aktion eine „lächerliche Frechheit“. Die Zermürbung der Menschen durch weitere Repressalien von Seiten der Verantwortlichen dürfte das Ziel dieser „Sauerei“ sein! Das Verhalten der Verantwortlichen stinkt zum Himmel! Johanna S. Quate