Auch berufstätige Mütter sind gute Mütter!

Freitag, 09. Mai 2008, 15:02 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Schiessling und Wurm anlässlich des Muttertags: Müssen berufstätigen Müttern das „schlechte Gewissen“ nehmen!


„Der Muttertag ist nicht nur zum Feiern der Mütter da, sondern dient auch dazu, um auf die immer noch nicht optimalen Rahmenbedingungen für berufstätige Mütter (und Väter) aufmerksam zu machen“, nützen SPÖ-Frauenvorsitzende Nationalrätin Gisela Wurm und Landtagsabgeordnete. Gabi Schiessling den kommenden Muttertag, um auf einige Problembereiche hinzuweisen.

„Bei der Kinderbetreuung wurde erst im letzten Landtag eine Verbesserung der Situation erreicht, aber das Ziel muss der Gratis-Kindergarten sein“, betont Schiessling. „Wichtig ist aber auch die Gestaltung von familienfreundlichen Arbeitszeiten, wie z.B. der Elternteilzeit“, sagt Wurm. „Auf diese haben die Eltern immer noch keinen Rechtsanspruch, sondern können diese nur bei einer Einigung mit dem Arbeitnehmer und einer Beschäftigung im Unternehmen von länger als drei Jahren in Anspruch nehmen“, sehen die beiden Politikerinnen einige Schwachpunkte, die nach einer flotten Änderung schreien.

„Die Situation hat sich verbessert. Doch den Frauen sind ihre gesetzlichen Möglichkeiten oft gar nicht bewusst. Hier müssen wir aufklären und aufmerksam machen“, erkennt Schiessling die Notwendigkeit einer Informationskampagne. „Aber am wichtigsten ist, dass wir den berufstätigen Müttern sagen, dass sie KEINE Rabenmütter sind“, schließt Wurm.

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