Gschwentner: Innsbrucks Sozialreferent beginnt jetzt schon um Vorteile für die Hauptstadt nach der Wahl zu pokern!
Es gibt eine Vereinbarung zwischen der Stadt Innsbruck und dem Land, die vorsieht, dass die anteiligen Beiträge für die Finanzierung des Frauenhauses für alle Tiroler Gemeinden `mit Ausnahme der Stadt Innsbruck´ über die Grundsicherung abgegolten werden. Innsbruck verpflichtet sich in dieser Vereinbarung den bisher bezahlten Betrag beizusteuern. Im Gegenzug wurden Innsbruck die Tarife für ihre Alten- und Pflegeheime gewährt.
„Diese Vereinbarung wurde persönlich zwischen Sprenger und mir so ausverhandelt“, verweist Gschwentner auf die letztes Jahr geführten Gespräche. „Wenn er sich heute nicht mehr daran erinnern kann, lasse ich ihm gerne von meinem Büro das schriftliche Protokoll zukommen“, verweißt der Soziallandesrat auf die Tatsache, dass alles schwarz auf weiß auf Papier steht und nachgelesen werden kann. „Jetzt kurz vor der Wahl Probleme zu konstruieren wo die Lösungen schon längst ausgearbeitet wurden, ist ein billiges Ausspielen der Interessen von Land und Stadt auf Kosten der Menschen in Tirol“, ist Gschwenter von der Dreistigkeit Sprengers überrascht. „Besonders die Tirolerinnen wissen wer sich im Land für ihre Anliegen und die Lösung der Probleme einsetzt – die SPÖ“, betont Gschwentner abschließend.