Glaubt Dinkhauser noch an das Christkind?

Samstag, 03. Mai 2008, 15:44 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Gschwentner: Dinge zu fordern, die in Bundeskompetenz fallen ist blanker Populismus und keine Lösungskompetenz


„Ans Christkind zu Glauben mag für Kinder schön sein, aber bei 68-jährigen `Möchtegern-Staatsmännern´ ist dieses Verhalten dann doch zu hinterfragen“, meint der Tiroler SPÖ-Vorsitzende Hannes Gschwentner zum Wunschzettel des `Immer-Noch-AK-Präsidenten´ Fritz Dinkhauser.

„Unrealistische Dinge zu fordern, die wir im Land nicht ändern können, sind blanker Populismus der billigsten Sorte“, sagt Gschwentner. „Die Grundsteuer zu kritisieren ist gut und billig, da sie in Bundeskompetenz liegt. Wenn Dinkhauser in seiner leider schon zu langen Karriere aufgepasst hätte, müsste im aufgefallen sein, dass sämtliche Landtagsparteien seit gut einem dutzend Jahren laufend Anträge an den Bund stellen, diese Ungerechtigkeit abzustellen und die Grundsteuer zu vereinheitlichen“, sagt Gschwentner.

„Bei Missständen, deren Beseitigung sehr wohl in der Hand der Landeskompetenz liegt, legt sich der `Pseudovolksvertreter´ mit schlafwandlerischer Gewohnheit quer“, erinnert sich der SP-Spitzenkandidat an die Ablehnung Dinkhausers gegen die Vorschläge einen vorgezogenen Infrastrukturbeitrag oder ähnliche baulandmobilisierende Maßnahmen einzuführen.

Dinkhauser sollte vor seiner eigenen Türe kehren“, fordert Gschwentner. „Denn in über 15 Jahren ArbeitnehmerInnenvertretung hat er es geschafft, dass die Einkommen in Tirol am unteren Ende des Bundesländerrankings liegen, die Lebenserhaltungskosten aber die höchsten sind“; weiß der SPÖ-Vorsitzende.

„Wenn er seine Politik gleich erfolgreich im Landtag fortsetzen will, dann müssen bald alle Tirolerinnen und Tiroler wieder beginnen ans Christkind zu glauben, denn dann wird es lange Wunschzettel geben, die niemand mehr erfüllen kann“, fürchtet Gschwentner, dass mit der Schwarz-Schwarzen Mogelpackung die ungerechte Verteilung des Wohlstands in Tirol weitergehen wird.

„Die SPÖ ist der Garant dafür, dass alle etwas vom Kuchen bekommen. Denn es ist genug für alle das“, schließt Gschwentner.

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