Zelltherapie: Aufklärung bis ins letzte Detail zum Wohle der PatientInnen!

Mittwoch, 09. April 2008, 18:17 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Schiessling und Niederwieser: Verantwortliche auf Landes- und Bundesebene müssen rasch Antworten geben!


„Jetzt braucht es eine Aufklärung bis ins letzte Detail durch die Gesundheitslandesrätin Zanon und keine bloße Abwälzung der Problematik auf das Gesundheitsministerium oder die Ethikkommission“, meint SP-Gesundheitssprecherin Gabi Schiessling in Zusammenhang mit den Vorfällen rund um die Zelltherapie an der Univ. Klinik für Urologie in Innsbruck.

Die Ethik-Kommission arbeitet im Auftrag der Medizinischen Universität und des Landes Tirol. Hier sind ausgewiesene Kenner und Experten ehrenamtlich und gewissenhaft am Werk. Die Kommission ist ein Instrument, um geplante Studien auf ihren ethischen und für die Patienten nutzbaren Wert zu prüfen. Bei den in Kritik gekommenen Studien an mehreren hundert Menschen wurde die Ethik-Kommission nicht befasst.

„Gerade bei einer neuen Heilmethode, in welche viele leidende Menschen neue Hoffnung setzen, ist absolute Seriosität gefragt, damit die Situation nicht nachher schlimmer ist als zuvor und das Gesundheitsministerium trägt hier eine große Verantwortung“, erklärt SP-Nationalrat Erwin Niederwieser und hat heute eine entsprechende Anfrage an Gesundheitsministerin Kdolsky eingebracht, um zu erfahren, welche Rolle sie und ihr oberster Beamter Hrabcik im Ministerium gespielt haben.

Zu klären sei auch noch: „Ob neben den 1,2 Millionen der TILAK auch Gelder aus dem Gesundheitsfonds des Landes in die Zelltherapie geflossen sind“, hat Schiessling einen weiteren klaren Auftrag an die zuständige Landesrätin.

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