GROßE EINRICHTUNGEN BLEIBEN BEI ,HUNGER AUF KUNST UND KULTUR' BISHER AUßEN VOR

Sonntag, 06. April 2008, 14:06 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Schwarzl&Hörmann: "Auch sog. Hochkultur für Alle zugänglich machen"


Vor einigen Tagen hat die vor Jahren in Wien initiierte Aktion "Hunger auf Kunst und Kultur" auch Tirol erreicht. Etliche Kultureinrichtungen in Innsbruck und ganz Tirol beteiligen sich an dieser Aktion, die es ausgehend von Wien, mittlerweile in Oberösterreich, Salzburg, der Steiermark, Vorarlberg und nun eben auch in Tirol gibt. Ziel ist es, auch Menschen mit niedrigem Einkommen den Zugang zu und die Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen.

Für die GRÜNEN fehlen aber einige der wichtigsten kulturellen Einrichtungen im Angebot: "Die Insititutionen, die vom Land das meiste öffentliche Geld beziehen, bleiben bisher außen vor", erklärt die Innsbrucker Stadträtin Uschi Schwarzl. "Nach dem Landestheater, den Festwochen der Alten Musik, dem Tanzsommer und den Festspielen Erl haben wir vergeblich gesucht." Während sich die großen Theater von Salzburg, Linz und Graz an der Aktion beteiligen und in den anderen Bundesländern auch Festivals wie die Wiener Festwochen oder ImPulsTanz Vienna teilnehmen, ist in Tirol von diesen Großinstitutionen der sogenannten ,Hochkultur' noch keine im Kulturpass zu finden. "Wir wünschen uns auch zu diesen Einrichtungen keinen elitären, sondern einen egalitären Zugang", so die GRÜNE Kultursprecherin LA Angelika Hörmann.

Dementsprechend auch die Forderung der GRÜNEN: "Wir hoffen, dass sich das rasch ändert. Der hohe Einsatz öffentlicher Gelder für diese Häuser und Events soll möglichst allen zugute kommen und dafür muss man die Hemmschwellen - auch die finanziellen - so gering als möglich halten", regt Schwarzl abschließend an.

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