Schwarzl&Hörmann: "Auch sog. Hochkultur für Alle zugänglich machen"
Für die GRÜNEN fehlen aber einige der wichtigsten kulturellen Einrichtungen im Angebot: "Die Insititutionen, die vom Land das meiste öffentliche Geld beziehen, bleiben bisher außen vor", erklärt die Innsbrucker Stadträtin Uschi Schwarzl. "Nach dem Landestheater, den Festwochen der Alten Musik, dem Tanzsommer und den Festspielen Erl haben wir vergeblich gesucht." Während sich die großen Theater von Salzburg, Linz und Graz an der Aktion beteiligen und in den anderen Bundesländern auch Festivals wie die Wiener Festwochen oder ImPulsTanz Vienna teilnehmen, ist in Tirol von diesen Großinstitutionen der sogenannten ,Hochkultur' noch keine im Kulturpass zu finden. "Wir wünschen uns auch zu diesen Einrichtungen keinen elitären, sondern einen egalitären Zugang", so die GRÜNE Kultursprecherin LA Angelika Hörmann.
Dementsprechend auch die Forderung der GRÜNEN: "Wir hoffen, dass sich das rasch ändert. Der hohe Einsatz öffentlicher Gelder für diese Häuser und Events soll möglichst allen zugute kommen und dafür muss man die Hemmschwellen - auch die finanziellen - so gering als möglich halten", regt Schwarzl abschließend an.