JUSOS Tirol zur Diskussion um die Steuerreform

Mittwoch, 26. März 2008, 15:32 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Marko Miloradovic, Landesvorsitzender der Jungen SozialistInnen Tirol (JUSOS Tirol), fordert ein Ende der erneuten ÖVP-Blockade bei der Vermögensbesteuerung. Für Miloradovic ist eine Vermögenszuwachsbesteuerung kein Zaubermittel, aber ein Schritt in die richtige Richtung. "In Österreich sind Steuerlast und Vermögen ungleich verteilt. Statt die niedrigen und mittleren Einkommensschichten weiterhin zu belasten, muss es endlich einen Ausgleich geben!", so Miloradovic.

"Was den Kompromiss der Bundesregierung in der Causa Steuerentlastung angeht, so kann man diesem getrost die Note 4-5 geben, denn wieder konnte sich die Bundes - SPÖ nicht durchsetzen und nur kleine Gewinne erzielen." Für Miloradovic sind die Hausaufgaben der Bundesregierung in Sachen Vermögensbesteuerung noch anzugehen. Unter anderem fordert der JUSO - Vorsitzende eine Reparatur der Erbschafts- und Schenkungssteuer und eine Reform der Grundstückbesteuerung, was insbesondere den Raubrittern der Tiroler Agrargemeinschaften einen Hieb versetzen könnte.", sagt MIloradovic.

"Uns bevor man ein "Hurra" auf das gerette Gesundheitssystem mittels Zweckbindung der Vermögensbesteuerung auf den Gesundheitsbereich ausruft, muss man folgendes bedenken: Österreich benötigt auch mehr Investitionen im Bildungsbereich, angefangen vom Kindergarten über die Schule bis hin zu höherer Bildung! Van Staa hat dies versprochen. Schauen wir mal, welches Gewicht der Tiroler Landeshauptmann in Wien hat.", so Miloradovic abschließend.

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