VSStÖ Innsbruck hat neuen Vorsitzenden gewählt!

Montag, 10. März 2008, 14:31 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Bei der Sektionskonferenz des VSStÖ (Verband Sozialistischer StudentInnen in Österreich), Sektion Innsbruck, wurde am Sonntag ein neuer Vorstand gewählt:

Zum Vorsitzenden gewählt wurde Michael Brandmayr, der 20jährige Innsbrucker studiert Psychologie und Geschichte. Brandmayr ist sein Beginn seines Studiums engagiertes Mitglied des VSStÖ, zuvor war er bereits bei Jusos (Junge SozialistInnen) und AKS (Aktion Kritischer SchülerInnen) politisch aktiv. Zur Politischen Sekretärin wurde Hester Margreiter gewählt.

Der VSStÖ soll sich auch weiterhin als starke politische Interessensvertretung und als Alternative zur inhaltsleeren, pseudo-serviceorientierten Aktionsgemeinschaft positionieren.

"Wir bieten den Studierenden neben der Betreuung bei Fragen und Problemen zum Studium auch die politische Vertretung ihrer Interessen", erklärt Brandmayr.

"Die Universität ist Teil der Gesellschaft und kann nicht als davon isoliert verstanden werden. Somit sind wir den Interessen der Studierenden bezüglich ihres Studiums, aber auch ihrer Chancen und Möglichkeiten innerhalb der Gesellschaft verpflichtet", meint Brandmayr, und weiter "Wir glauben, dass die neoliberale Politik eine soziale, freie Gesellschaft verunmöglicht und den Menschen und somit auch den Studierenden unterschiedliche Möglichkeiten je nach finanziellem Hintergrund, Elternhaus, Sprache und Geschlecht einräumt. Dem muss entgegengewirkt werden: Daher sehen wir es als Verpflichtung uns über die universitären Belange hinaus für die Interessen der Studierenden einzusetzen!"

"Im laufenden Semester wird der VSStÖ regelmäßig Diskussionsrunden zu grundsätzlichenThemen durchführen. Wir möchten den Studierenden und anderen interessierten Menschen die Möglichkeit zu einem kritischen Diskurs geben. Wir werden beispielsweise Abende zur StudentInnenbewegung 1968, der Forderung nach Gleichberechtigung von Frauen an Uni und in der Gesellschaft und zu bildungspolitischen Themen veranstalten", erzählt Brandmayr.

"Konkret an der Universität wird sich der VSStÖ für die Verbesserung der Studienbedingungen stark machen. Gegen Selektionsverfahren wie Aufnahmetests oder KnockOut-Prüfungen und für eine inhaltlich breite Lehre! Wir werden die noch vorhandenen studentischen Mitbestimmungsmöglichkeiten an der Universität wahrnehmen und dafür kämpfen, dass diese mithilfe der kommenden Novelle des Universitätsgesetzes nicht weiter eingeschränkt, sondern ausgebaut werden. Die Uni ist kein Wirtschaftsbetrieb, sondern ein soziales System der Bildung, Forschung und Ausbildung. - Die Mitbestimmung aller beteiligten Gruppen ist ein Muss für eine lebendige, vielfältige, faire und erfolgreiche Universität!", so Brandmayr.

"Uni und Gesellschaft müssen verändert werden!", erklärt Brandmayr abschließend.

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