Gender Medizin ist enorm wichtig

Montag, 10. März 2008, 14:29 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

SPÖ-NRin Gisela Wurm freut sich über Engagement der Medizin-Universität Innsbruck


"Dass Frauen eine andere medizinische Betreuung als Männer brauchen, ist längst kein Geheimnis mehr. Allerdings fand diese Tatsache bisher zu wenig Beachtung. Dass die Medizin-Universität Innsbruck mit Vizerektorin Margarethe Hochleitner eine Vorreiterinnenrolle in Sachen Gender Medizin übernimmt, freut uns natürlich ganz besonders", sagt Vorsitzende der Tiroler SPÖ-Frauen, NRin Gisela Wurm.

Die jüngst gelüfteten Zahlen, wonach zum Beispiel ein Herzinfarkt bei Tirols Frauen Todesursache Nummer eins ist, zeigen deutlich: Die landläufige Meinung, nur Männer seien vom Herztod bedroht, hat längst ihre Gültigkeit verloren.

"Gleichzeitig wissen wir nun auch, dass Männer vor vermeintlich typischen Frauenkrankheiten wie etwa Brustkrebs nicht gefeit sind", führt Wurm weiter aus. Die Medizin-Uni sei in ihren Bemühungen, die Gender Medizin zu forcieren, mit voller Kraft zu unterstützen.

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