Wurm und Schiessling verlangen von der Regierung Verbesserungen für den Kindesunterhalt

Freitag, 07. März 2008, 12:27 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

In Tirol gibt es derzeit bereits 23.400 Alleinerziehende, davon sind 20.100 Mütter. Laut Prognosen der Statistik Austria wird die Anzahl bis 2050 so weit steigen, dass ein Viertel aller Kinder in einem AlleinerzieherInnen-Haushalt leben wird. Die Hälfte von ihnen bekommt keinen regelmäßigen Unterhalt, 17% gar keinen. Daher fordern die Frauen der SPÖ rund um den heurigen Internationalen Frauentag in einer österreichweiten Straßenaktion von der Bundesregierung:

1. die Beschleunigung der Unterhaltsvorschussverfahren 2. die Grundsicherung für alle Frauen, die keinen Anspruch auf Kindesunterhalt haben 3. die geregelte Zahlung des Unterhalts durch den Staat, der sich das Geld dann vom Unterhaltsschuldner/in zurückholt. Es kann nicht sein, dass Frauen langwierig recherchieren müssen, was ihr Ex verdient oder dass Kinder monatelang auf das Geld warten müssen, dass sie Kürzungen hinnehmen oder ganz verzichten müssen, wenn der Unterhaltsschuldner arbeitslos wird oder in Konkurs geht, dass sie nach dem 18. Geburtstag auch dann keinen Anspruch mehr haben, wenn sie noch in Ausbildung sind. Die soziale Absicherung aller Kinder, rasch und bedarfsgerecht, das ist unser Ziel.

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