"Ich will mit untypischen GRÜN-Themen Sport und Tourismus punkten"
Zum Thema Sport hat die BWL-Absolventin sehr konkete Vorstellungen, wo der Schuh drückt: "So schön die Triumphe unserer Tiroler SpitzensportlerInnen im Schisport, in verschiedensten Mannschaftssportarten oder auch zum Beispiel im Klettersport sind, so wenig sagen sie darüber aus, wie in diesem Land der Breitensport gefördert wird. Jedes Jahr werden Millionen Euro an Sportförderung in prestigeträchtige Mega-Events und Spitzensportorganisationen gepumpt, die sich durchaus selbst über private Sponsoren finanzieren könnten. Vereine und Verbände, die sich im Breitensport engagieren, habens es dagegen sehr schwer, an Förderungen zu kommen. Und ohne Vereinszugehörigkeit fehlt oft gleich jeder Zugang zu Infrastruktur. Das müssen wir ändern." Felipe weiß genau, wovon sie spricht. Sie war und ist in verschiedenen Sportarten (Snowboard, Kunstbahnrodeln, Handball) im Managementbereich tätig.
Punkten will die 29-jährige Rumerin auch mit Tourismus-Themen. "Dieses Land lebt vom Fremdenverkehr, zehntausende TirolerInnen arbeiten in dieser Branche und haben keine Alternative. Wir müssen bei aller Freude über steigende Nächtigungszahlen ganz genau hinschauen, unter welchen Bedingungen die Beschäftigten arbeiten." Ein gesunder Tiroler Tourismus heiße neben einem vorsichtigen Umgang mit der Natur auch gesunde Arbeitsplätze für die Menschen in der Branche. "Unbezahlte Überstunden und katastrophale Arbeitsbedingungen kommen nicht immer, aber immer öfter vor. Ich will mich dafür einsetzen, dass wir ein scharfes Auge auf die ArbeitnehmerInnen im Fremdenverkehr werfen", bekräftigt Felipe. Der Erhalt der wunderschönen Landschaft sowie die fühlbar aufrichtige Gastfreundschaft der Beschäftigten im Tourismus sind Grundvoraussetzung für weiterhin erfolgreiches Wirtschaften in dieser Branche. Der GRÜNE Spitzenkandidat, Georg Willi, setzt voll darauf, dass Felipe das Kampfmandat erobern kann: "Wenn wir unser Ziel von einem deutlichen Stimmenzuwachs erreichen, schaffen wir mit Ingrid Felipe und dem 24-jährigen Innsbrucker Gebi Mair ein Drittel der MandatarInnen unter 30. Das ist ein deutliches Signal an die jungen WählerInnen: Wir nehmen junge Menschen und ihre Bedürfnisse sehr ernst und bieten ihnen junge KadidatInnen an."