JungsozialistInnen fordern tief greifende Steuerreform.
"Fakt ist, dass Österreich nur begrenzte Handhabe gegen die Entwertungswelle der Weltwirtschaft hat und diese wenigen Möglichkeiten auf die Fragen von Progressivsteuermaßnahmen hinauslaufen. Gleichzeitig muss das Auslaufen der Erbschafts - und Schenkungssteuer überdacht und somit verlängert werden. Zu bedenken ist auch, dass die Preissteigerung, ein Plus an Steuereinnahmen bedeutet und ins schwarze Finanzministerium fließt. Folglich kann das Argument, dass "kein Geld da sei" nicht stimmen.", so Miloradovic weiter.
"Zwar kann erst beim Beschluss des neuen Bundesbudgets im Jahr 2009 eine Reform des derzeitigen Steuersystems, das den Faktor Arbeit wortwörtlich ausbeutet, angegangen werden, jedoch sind Überbrückungsmaßnahmen bis zu diesem Zeitpunkt durchaus möglich und notwendig. Jeder Schritt, der die niedrigen Einkommen entlastet, ist einer in die richtige Richtung. Um Umverteilung von oben nach unten zu finanzieren, muss man sich das Geld dort holen, wo es ohnehin schon welches gibt - bei den Reichen!", schließt Marko Miloradovic.