Scheiber: "Über die betroffene Bevölkerung darf nicht einfach ‚drübergefahren’ werden"
"Diese Unmenge an Einwendungen zeigt ganz deutlich, dass dieses Projekt in der Bevölkerung auch nach der jahrlangen Informationsoffensive der Betreiber überhaupt nicht akzeptiert wird. Das ist auch kein Wunder, schließlich ist der Widerstand gegen die Inn-Ableitung so alt wie das Projekt selbst", so Maria Scheiber, Umweltsprecherin der Tiroler GRÜNEN.
Scheiber meint, die Projektbetreiber wären gut beraten, den Willen der Bevölkerung Ernst zu nehmen: "Das Signal ist mehr als deutlich. Über den Willen der Menschen vor Ort darf auf keinen Fall einfach ‚drübergefahren’ werden", fordert Scheiber die Projektanten auf, ihre Pläne nochmals gründlich zu überdenken. Auch der Umstand, dass alle sieben vom Kraftwerk betroffenen Gemeinden Vorbehalte äußern, sollte den Planern wirklich zu denken geben, so Maria Scheiber abschließend.