Landtagsdirektion kann PolitikerInnen-Diskussionen organisieren In die Diskussion zum Tiroler Dauerthema "PolitikerInnen an Schulen" bringt SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser einen neuen Vorschlag ein: "Das Beste wäre es sicherlich bei der Landtagsdi"rektion oder bei Landesschulrat oder JUFF eine Anlaufstelle für PolitikerInnenbesuche zu schaffen, wie sie auch beim Parlament sehr gut funktioniert. So könnten sich engagierte Klassen oder Schulen, denen ein lebendiger Unterricht im Fach "Politische Bildung" ein Anliegen ist, dorthin wenden und bekämen PolitikerInnen der verschiedenen im Landtag vertretenen Parteien für Themen oder Podiumsdiskussionen vermittelt." Damit wären alle Parteien gleich berechtigt und niemand hätte Grund für Eifersüchteleien und Beschwerden.
"Ich verstehe die Befürchtungen des Herrn Landeshauptmann beim Thema „PolitikerInnen an Schulen" nicht: Wer mit 16 wählen darf, ist auch von simplen Politargumentationen nicht leicht über den Tisch zu ziehen - das wissen alle, die schon einmal auf einem Schulpodium Rede und Antwort gestanden haben. Die Zeiten, als man Regierungsmitglieder Fähnchen schwingend empfangen hat, sind vorbei und es geht darum, auch unterschiedliche politische Positionen offen und fair darzustellen," so Niederwieser abschließend. (Ende 2008-02-04)