WER 16JÄHRIGE WÄHLEN LÄSST, MUSS SIE AUCH INFORMIEREN

Freitag, 01. Februar 2008, 13:49 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Konrad: "Schmierenkomödie um Schulbesuche zwischen ÖVP und SPÖ"


"Jetzt lassen wir die 16- und 17jährigen endlich mitbestimmen und dann streiten ÖVP und SPÖ darüber, wer sie informieren darf", wundert sich die GRÜNE Bundesrätin Eva Konrad über die Debatte zwischen den Regierungsparteien über Schulbesuche. "Wenn die SchülerInnen von allen Parteien informiert werden und im September nicht die Zeit der plötzlichen Staatsbesuche für LH van Staa und LR Gschwentner anfängt, sind wir GRÜNE absolut für Veranstaltungen vor Ort."

Konrad findet es sehr wichtig, dass die jungen WählerInnen die KandidatInnen zu Gesicht bekommen. "Es ist doch schön, wenn die Parteien ihre Zukunftskonzepte für die Bildungs- und Jugendpolitik erläutern. Podiumsdiskussionen in Schulen sind meist eben kein Hick-Hack zwischen den Parteien und das Herunterrattern von populistischen Phrasen, damit sind junge Menschen nicht zu ködern. Die lassen nicht so schnell locker, wenn ihnen eine Antwort nicht passt."

Klar müsse aber sein, dass es Spielregeln für die Wahlauseinandersetzung in den Schulen braucht. "Es muss gleiches Recht für alle gelten, das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall", erinnert Konrad an Schulbesuche von LH van Staa am Innsbrucker Gymnasium Adolf-Pichler-Platz und von einer ganzen Reihe SPÖ-PolitikerInnen in der HTL Innsbruck. "Bei einer ausgewogenen Einladung stellen wir GRÜNE uns gerne jeder politischen Auseinandersetzung vor jungen WählerInnen", bekräftigt die GRÜNE Bundesrätin abschließend.

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