Steuer auf Trinkgeld ist Schnapsidee

Freitag, 01. Februar 2008, 13:38 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Gasteiger hofft, dass Trinkgeld-Besteuerung nur ein Faschingsscherz ist


"Trinkgeld geben Kundinnen und Kunden dann, wenn sie besonders freundlich und zuvorkommend bedient wurden. Sei es im Gasthaus, an der Bar oder bei der Friseurin. Es ist eine Leistung, auf die die Angestellten keinen Rechtsanspruch haben und besonders in schlecht bezahlten Berufen ein Motivationsfaktor", sagt SP-Bezirksvorsitzender Klaus Gasteiger. Er hofft deshalb, dass die Steuerfreiheit bestehen bleibt.

"Es ist weder für den Arbeitgeber noch für das Finanzamt nachvollziehbar, in welcher Höhe jemand Trinkgeld bezieht - und soll es auch nicht sein. Es ist ein Körberlgeld, das sich Kellnerinnen oder Friseure persönlich verdienen", meint Gasteiger.

Gerade im Tourismus sollte die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht geschmälert werden. "Wie freundlich und zuvorkommend Gäste behandelt werden, entscheidet wesentlich mit, ob sie wiederkommen. Das Tourismusland Tirol steht in großem, internationalen Wettbewerb, in dem es sich nur behaupten kann, wenn die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hoch motiviert sind", schließt Gasteiger.

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