Van Staa-Plazugummer-Alleingang zeichnet sich ab
Bei kolportierten 20 bis 30 Mio Euro müsse jedenfalls eine breite Nutzung gewährleistet sein, erinnert Schwarzl an Innsbrucks vielfältige Musikszene: "Es sind die vielen kleinen Ensembles, Orchester und Musikgruppen neben Symphonieorchester, Landeskonservatorium und Mozarteum, die das Salz in der Innsbrucker Musiklandschaft sind. Bei der Ausarbeitung eines Nutzungskonzeptes für die Stadtsäle muss daher ein breiter Einbindungsprozess all dieser stattfinden, damit der Um- oder Neubau eine möglichst vielfältige und multifunktionale Nutzung zulässt. Auf diese Synergien zu verzichten können wir uns schlicht nicht leisten," konstatiert die GRÜNE Stadträtin.
Die freie Musikszene bei der Identitätsfindung und Konzeptionierung eines "Hauses der Musik" einzubinden, wäre laut Schwarzl nur eine logische Konsequenz. Immerhin hat die Landeshauptstadt in Zusammenarbeit mit der "Baettlegroup for Art", der Vernetzung der freien Kulturszene, sehr bereichernde und produktive Erfahrungen für die Kulturentwicklung in der Stadt machen können. Und ein weiterer wichtiger Punkt dürfe jedenfalls auch nicht außer Acht gelassen werden: "Bei allen Überlegungen zum Stadtsaal muss auch mitbedacht werden, dass dieser für viele Innsbrucker Maturaklassen der einzige erschwingliche innerstädtische Raum für die Veranstaltung von Maturabällen ist. Diese Nutzung darf jedenfalls nicht ersatzlos gestrichen werden."