EURO-Kollektivvertrag für Kärntner Handel ist ein Skandal
Donnerstag, 10. Januar 2008, 15:59 Uhr
Beitrag von: O-PT-S
Ausdehnung der Öffnungszeiten Tür und Tor geöffnet
Als Skandal und einen Kniefall der GPA-DJP, die eigentlich die Interessen
der Handelsangestellten vertreten sollte, vor den Interessen der großen
Handelsketten, bezeichnet Oliver Jonischkeit, GLB-Bundessekretär im ÖGB, den
soeben in Kärnten beschlossenen EURO-Kollektivvertrag.
Wie einer Meldung der APA zu entnehmen ist, können dort die Geschäfte vom 7.
bis 29. Juni bis 22 Uhr geöffnet werden, samstags bis 20 Uhr und sonntags
von 12 bis 18 Uhr. Wenn der Kärntner ÖGB-Vorsitzende Adam Unterrieder von
einer "richtungweisenden Entscheidung" spricht, lässt das auch für andere
Bundesländer das Schlimmste befürchten.
"Auch wenn dieser Kollektivvertrag nur für die EM gilt, ist der von einigen
großen Handelsketten geforderten Sonntagsöffnung und der weiteren Ausdehnung
der Öffnungszeiten Tür und Tor geöffnet. Auch den liberalen Vorkämpfer
dafür, Herrn Zach, der dank der SPÖ im Nationalrat sitzt, wird diese
Regelung freuen", so Jonischkeit vom Gewerkschaftlichen Linksblock im ÖGB.
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