Serviceoffensive für Legalisierung der 24-Stunden-Betreuung

Mittwoch, 09. Januar 2008, 21:52 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Gschwentner fordert Erleichterung der Behördengänge


Als einen "großen Fortschritt in Richtung Legalisierung der 24-Stunden-Betreuung" bezeichnet der Tiroler SPÖ-Chef Hannes Gschwentner die Serviceoffensive der Bundesländer Wien, Salzburg, Steiermark und Burgenland. Im Rahmen dieser Serviceoffensive wird ab Februar die Abwicklung der Behördenwege bei der 24-Stunden-Betreuung in Wien im Bundessozialamt sowie in den anderen drei Bundesländern in den Bezirkshauptmannschaften zentral möglich sein. "Alle Formalitäten, die für eine legale 24-Stunden-Betreuung notwendig sind - wie z.B. Gewerbeanmeldung, Anmeldung zur Sozialversicherung und Förderabwicklung - können dort nach dem "One-stop"-Prinzip erledigt werden", erläutert Gschwentner. Spezialisten aus den einzelnen Fachbereichen der Magistrate, der Bezirkshauptmannschaften, der Sozialversicherung und der Bundessozialämter werden den Bürgerinnen und Bürgern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Zusätzlich wird neben dieser zentralen Einreichmöglichkeit für alle erforderlichen Anträge und deren Weiterleitung an die entsprechenden Stellen, eine umfassende und auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Beratung über alle Aspekte der 24-Stunden-Betreuung angeboten.

"Ich fordere Landeshauptmann van Staa auf, dieses Serviceangebot auch in Tirol umzusetzen. Was in Salzburg, der Steiermark und dem Burgenland möglich ist, muss auch in Tirol realisierbar sein", ist Gschwentner überzeugt, denn: "Es wäre bedauerlich, wenn aufgrund eingefärbter Ressentiments ein Service, das den Menschen in unserem Land zugute kommt, verhindert wird."

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