So schaut`s aus bei Lieferzeit, Preis, Größe, Temperatur und Geschmack
Steht gerade kein Auto zur Verfügung, soll die gemütliche Runde nicht verlassen werden oder will man nicht extra kochen, sind Pizza-Dienste eine ideale Möglichkeit, sich das italienische Leibgericht direkt nach Hause liefern zu lassen. Wie gut diese Methode funktioniert, haben die Konsumentenschützer der AK Tirol getestet.
Es wurden bei verschiedenen Anbietern im Raum Innsbruck jeweils eine Pizza Margherita und eine Salamipizza bestellt, wobei bei der Bestellung gefragt wurde, wie lange es ungefähr dauern würde. Es wurde dann die versprochene Lieferzeit mit der tatsächlich eingehaltenen verglichen. Beim Eintreffen der Bestellung legten die Konsumentenschützer besonderes Augenmerk auf Temperatur, Größe und genaue Ausführung der Bestellung der beiden gelieferten Hefeteig-Spezialitäten. Bestellt wurden die Pizzen jeweils aufgeschnitten mit der Bitte, Servietten beizulegen. Natürlich wurde auch der Geschmack der gelieferten Produkte getestet. Die Beurteilung ist jedoch subjektiv, denn Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Dennoch gab es beim Verkostungsteam eindeutige Favoriten, z.B.: solche Pizzen, die sehr liebevoll mit verschiedenen Gewürzen zubereitet wurden, andere wirkten eher fabrikartig. Das Service wurde nur zum Teil erfüllt. Alle Ergebnisse finden sie unter: http://www.ak-tirol.com/pictures/d62/27a122a.pdf Zur Art der Anlieferung ist zu bemerken, dass die Kaiserstube die Pizzen über den üblichen Karton noch zusätzlich mit Alufolie umwickelt. Bedingt durch die große Umweltproblematik kann dies von den Konsumentenschützern der AK Tirol keinesfalls befürwortet werden. Positiv aufgefallen sind jene Pizzerien, die ihre Köstlichkeiten in speziellen Plastikboxen anlieferten, was sich merklich in der Temperatur widerspiegelte. Zum Test allgemein ist noch zu bemerken, dass die Ergebnisse bezüglich der Temperatur und Lieferzeit keinen Anspruch auf absolute Gültigkeit erheben, da jeweils nur einmal in jeder Pizzeria bestellt wurde.