Konrad: "Putin'sche Verhältnisse in der Tiroler Volkspartei"
Dass BR Ager das unmoralische Angebot abgelehnt habe, sei ihm hoch anzurechnen, so Konrad. Rechtlich gebe es leider keine Möglichkeit, gegen die Vorgangsweise der ÖVP vorzugehen. "Umso wichtiger ist es, dass die Parteifinanzen und die Parteienfinanzierung offengelegt werden." Der Fall Ager hätte nämlich genau so gut im ÖVP-Budget verschwinden und nie an die Öffentlichkeit kommen können. "Es ist skandalös, dass eine Partei einen eigenen Abgeordneten dafür bezahlt, dass er zurücktritt. Dass die ÖVP ihren Golden Handshake auch an der Öffentlichkeit vorbeischwindeln hätte können, ist höchst bedenklich", findet die GRÜNE Bundesrätin.
"Es ist wichtig, dass dieser Fall an die Öffentlichkeit gekommen ist. Das unterstreicht unsere Forderung nach mehr Transparenz in den Partei- Finanzen", so Konrad. Von der Tiroler ÖVP erwartet sie eine öffentliche Erklärung der unglaublichen Vorgänge.