"Seit über 100 Jahren produziert die Buderus Gießerei Rohre für die
Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. Doch nun bangen die
MitarbeiterInnen um ihre Jobs. Eine österreichische Private-Equity-Firma
hat dieWetzlarer Traditionsfirma übernommen", schreibt die Hessenschau am
4. November.
Die ArbeiterInnen der Buderus Gießerei sind verunsichert, sie fürchten um ihre Jobs. Der Münchner Finanzinvestor Orlando Management hat die Mehrheit an der Buderus-Gussrohrsparte an den österreichischen Investor Kurt Stiassny (Buyout Central Europe II) verkauft. Zusammen mit den Tiroler Röhren- und Metallwerken könnte Buderus Wetzlar irgendwann an die Börse gebracht werden. Klappt der Deal, könnte zum ersten Mal in der Geschichte die Buderus Guss-Gruppe auseinander gerissen werden. Sie besteht aus zwei Teilen, der Rohrproduktion und die Spezialgießerei. Die beiden Bereiche teilen sich die Energieversorgung und auch den Schmelzofen. Der neue Investor will nur das Rohrwerk kaufen. Der Buderus-Betriebsrat fordert eine Standort- und Beschäftigungssicherung bis 2014. Buderus Wetzlar zählt rund 400 Beschäftigte." (Hessischer Rundfunk online, 24. November 2007).