PISA Studie beweist dringenden Reformbedarf

Mittwoch, 05. Dezember 2007, 13:49 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

SP Auer: ÖVP soll Ideologiescheuklappen endlich ablegen und der Realität in die Augen sehen


"Keine Teilnahme Österreichs an zukünftigen PISA Studien kommt nicht in Frage," ist SP-Schulsprecher Josef Auer über diesbezügliche Aussagen von ÖVP-PolitikerInnen entsetzt. "Nur weil einigen VertreterInnen der Steinzeitschule die Ergebnisse der Studie nicht passen gleich einen Ausstieg zu propagieren, ist billigster Populismus auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler sowie der leidgeprüften Eltern ," meint Auer.

Die Ergebnisse zeigen aufs Neue, dass in Österreichs Schulsystem einiges im Argen liegt und umfassende Reformen notwendig sind.

"Polen zeigt es vor. Vor sechs Jahren noch in allen Bereichen der PISA Studie hinten, konnten durch Maßnahmen, ähnlich denen, die die SPÖ seit Jahren fordert, große Verbesserungen erzielt werden," verweist der SP-Schulsprecher auf eine Erfolgsgeschichte.

"Ich bin auch vom zuständigen Landesrat Erwin Koler enttäuscht, der sich in der Schulreformdebatte leider vor den starren ÖVP-Karren spannen läst," meint Auer.

"Wenn die Teilnahme an der PISA Studie rausgeschmissenes Geld ist, weil die nicht berauschenden Ergebnisse für die ÖVP zweifelhaft erscheinen, dann müsste sie konsequenterweise auch die Nichtteilnahme des Österreichischen Nationalteams bei der EURO 08 fordern, denn deren Ergebnisse in den Länderspielen war auch nicht berauschend," kann sich der leidenschaftliche Fußballfan Auer einen zynischen Seitenhieb abschließend nicht verkneifen.

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