GRÜNE ERFREUT ÜBER ABSICHERUNG DER FRAUENHÄUSER

Dienstag, 04. Dezember 2007, 13:21 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Hörmann & Schindl-Helldrich: Weiterer Ausbau notwendig


"Dass die Finanzierung der Frauenhäuser zumindest für die nächsten zwei Jahre auf ordentliche finanzielle Beine gestellt wurde, ist ein lange erwarteter und sehr begrüßenswerter Fortschritt," zeigt sich die GRÜNE Frauensprecherin Angelika Hörmann zufrieden mit dem nun vorgelegten Frauenhaus-Paket.

Die Einigung hat für die GRÜNEN "echte Signalwirkung": Das Land würde nicht nur dem nachweisbar steigenden Bedarf nach Gewaltschutzeinrichtungen endlich Rechnung tragen, sondern die Augen vor der gesellschaftlichen Realität nicht länger verschließen -- "Ein Erfolg, der zu einem großen Teil der zähen Arbeit der Mitarbeiterinnen des Frauenhauses und auch dem politischen Druck der Grünen auf Landes- und Stadtebene zu verdanken ist," ist die Grüne Landtagsabgeordnete Angelika Hörmann überzeugt.

"Besonders erfreulich" ist für die Innsbrucker GRÜNE Frauensprecherin GRin Ulli Schindl-Helldrich der Umstand, dass nach langer Weigerung nun auch die Tiroler Gemeinden ins Frauenhaus-Finanzierungsboot geholt wurden . "Bisher haben sich Stadt und Land alljährlich die finanzielle Verantwortung zu Lasten der betroffenen Frauen hin- und hergeschoben. Dieses unwürdige Schauspiel sollte damit vorerst der Vergangenheit angehören."

Unterm Strich sehen die beiden GRÜN-Politikerinnen aber noch immer Handlungsbedarf. Schließlich ist Tirol im Bundesländervergleich absolutes Schlusslicht bei Frauenhaus-Plätzen. Der erwünschte und geforderte regionale Ausbau von Frauen-Gewaltschutzeinrichtungen sei noch lange nicht erreicht. "Wir Grüne werden auch weiterhin auf Landes-, Stadt und Gemeindeebene dafür kämpfen, dass es in allen Tiroler Regionen genügend Frauenhäuser und Frauenhausplätze geben wird," so das Fazit von Angelika Hörmann und Ulli Schindl-Helldrich.

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