Grünewald will mit Anfrage an die Bildungsministerin für Klarheit sorgen
"Die Entscheidung des Ministeriums über eine allfällige Neubestellung der InstitutsleiterInnen sollte daher ehestmöglich fallen". An der PH werde bereits jetzt argumentiert, man könne den Lehrplan und die Qualitätssicherung nicht im Februar oder März von Neuem ausarbeiten. Deswegen müssten die rechtswidrig bestellten InstitutsleiterInnen bleiben, so die PH-interne Doktrin. "Diese Verschleppungs- Strategie wird nicht funktionieren. Die Schonfrist für Willkür und Allmacht endet Mitte Jänner", sagt Grünewald voraus. Er freue sich schon auf die Beantwortung der Anfrage durch die Bildungsministerin, so der GRÜNE Wissenschaftssprecher. "Dann wissen wir endlich, ob das Ministerium den skandalösen Bestellungsvorgang deckt und weiterer Willkür Tür und Tor öffnet oder ob endlich klare Verhältnisse an der Innsbrucker PH geschaffen werden." Die Chancen, dass die PH gesetzeskonform saniert werde, stehen laut Grünewald gut: "Es spricht vieles für eine Neuausschreibung."