Ein Aufzug kann das Zuhause retten

Dienstag, 20. November 2007, 14:03 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Grünbacher versteht "kalte Haltung" der Innsbrucker Bürgermeisterin bei den Budgetverhandlungen nicht


"Mir ist ein Rätsel, warum die Bürgermeisterin kein Einsehen hat, wenn es um finanzielle Mittel für den nachträglichen Lifteinbau geht. Ein Stadtbudget von ca. 325 Millionen Euro darf doch bitte nicht an 60 000 Euro scheitern, die wir für die ältere Generation und Familien investieren", sagt der Innsbrucker SP-Klubobmann Arno Grünbacher im Zusammenhang mit dem Ringen der Koalitionsparteien um die Erstellung des Innsbrucker Haushalts für 2008.

"Ein Aufzug in einem vier- oder fünfstöckigen Haus vergrößert die Chancen der BewohnerInnen, bis ins hohe Alter in ihrem geliebten und gewohnten Zuhause bleiben zu können, ganz wesentlich", argumentiert Grünbacher. "Ohne Lift ist das oft nicht möglich und die alten Menschen müssen wegen eines Knieleidens oder einer kaputten Hüfte in einem Heim untergebracht werden."

"Die Generation unserer Eltern hat es verdient, dass die Stadt Geld in die Hand nimmt, um ihren Lebensabend so angenehm wie möglich zu gestalten. Der nachträgliche Einbau von Aufzügen in älteren, mehrstöckigen Häusern ist eine von mehreren Maßnahmen, die das ermöglicht", erklärt der SP-Klubobmann, warum seine Fraktion auf der Bereitstellung der 60 000 Euro beharrt. Er hofft auf das soziale Gewissen von Hilde Zach.

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