Der Landecker FPÖ-Bezirksobmann Mathias Venier preschte unlängst mit typisch teutschdümmlicher FPÖ-Art wie der sprichwörtliche Elefant in den Oberländer Integrations-Porzellanladen: Er bemängelte, dass im neuen Kindergarten Bruggen nicht mehr Deutsch gesprochen würde und Kinder weinend darüber klagen würden.
Nun meldeten sich BETROFFENE TIROLER MÜTTER zu Wort und straften den blauen Nachwuchspolitiker Lügen: "Ständig reden Leute über den Kindergarten, die überhaupt keine Ahnung haben!"
Bild: Landecker Kindergartenmüttern REICHTS! "Wir wollen endlich RUHE haben." So lautete die Schlagzeile in der Wochenendausgabe der Tiroler Tageszeitung, (Nr. 266, vom 17./18.11.2007, Seite 23)
"Wir Mütter sind baff, dass sich Leute einmischen, die nicht einmal ein Kind im Kindergarten haben," sagen Larissa Deutschmann und Claudia Neururer gegenüber der Tiroler Tageszeitung im Namen der Mütter, die sich am Donnerstaggabend zu einem kurzfristig einberufenen Elternabend trafen.
"Uns wird überhaupt nichts aufgezwungen. Die Aktivitäten [Zuckerfest, M.H.] sind alle mit uns abgesprochen." Entgegen den zuvor via TT verlautbarten Behauptungen [des blauen Lokalmatadorts, M.H.] werde im Kindergarten "nur Deutsch gesprochen". "Auch die türkischen Eltern bemühen sich, ihre Kinder zuhause sprachlich zu fördern ... Die Kinder haben sich noch nie beschwert, im Gegenteil, sie kommen total begeistert mit den neu erlernten Sachen nach Hause." so Deutschmann.
Damit ist die FPÖ im Tiroler Vorwahlkampf wieder einmal als total Kinderfeindliche Integrations-Verhinderungspartei geoutet, die es weder mit der Wahrheit noch mit ihren Wahlversprechen ernst nimmt. Denn diese billigste Landecker Verhetzungspropaganda steht in krassem Gegensatz zu den treuherzigen Versprechungen des blauen Spitzenkandidaten des Nationalratswahlkampfes im Rahmen einer Podiumsdiskussion in Schwaz, denen zufolge auch die FPÖ die Integration der Integrationwilligen fördern wolle.
Enttäuschend kinder- und familienfeindlich, Herr Hauser!
Und was solche unqualifizierten Anschmisse für den sozialen Frieden und die Lebensqualität junger Familien in TIROL bedeuten, das bringen die beiden betroffenen Mütter von Bruggen auf den Punkt:
"Seit wir im neuen Wohnblock im Bruggfeld wohnen, müssen wir uns rechtfertigen. Dauernd werden wir darauf angesprochen, jetzt mit dem Kindergarten noch viel mehr. Das kann doch nicht sein." Das ist wahr: DAS kann wirklich nicht sein. Hier werden junge Tiroler Familien und ihre Kinder durch Verhetzer diskreditiert!