Rauchfangkehren muss billiger werden!

Freitag, 16. November 2007, 15:56 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Auer fordert Senkung der Gebühren für Kaminkehrer und Anpassung der Überprüfungsintervalle


"Einer der Faktoren, die das Wohnen Tirol teuer machen, sind die Gebühren – nicht zuletzt der Kaminkehrer. Die Kehrtarife sind viel zu hoch", sagt SP-Landtagsabgeordneter Josef Auer. Er fordert eine Senkung der Tarife und die Anpassung der Kehrordnung an die veränderten technischen Gegebenheiten. Im Bundesländervergleich ist Tirol in allen Bereichen - von der Gasheizung über Ölfeuerungen bis hin zu Kachelöfen - am teuersten.

Bereits im Jahr 2003 wurde auf Initiative von Auer die Anzahl der Kaminkehrungen bzw. der Überprüfung von Feuerungsanlagen gesenkt. Das Paradoxe daran: Für die Tirolerinnen und Tiroler wurde der Kaminkehrer-Dienst dadurch nicht billiger, im Gegenteil. Denn Landeshauptmann van Staa genehmigte in Folge eklatante Erhöhungen der Kehrtarife. "Das bedeutet: Die Kaminkehrer haben weniger zu tun als früher, bekommen dafür aber mehr Geld", erklärt Auer. Der SP-Abgeordnete will das nicht so hinnehmen. Er schließt sich dem Antrag von VP-Kollegen Ginther an, dass die Hauptüberprüfung von Feuerungsanlagen und Kaminen nur mehr alle 4 Jahr durchzuführen ist, will aber noch weitere Schritte sehen: "Die Kehrtarife müssen gesenkt und pro Reinigung festgelegt werden", sagt Auer.

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