LWK-PRÄSIDENT HECHENBERGER AUF DÜNNEM AGRAR-EIS

Freitag, 16. November 2007, 15:55 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Willi: Unrecht bleibt Unrecht


"Ich kann ja nachvollziehen, dass Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Hechenberger in der strittigen Frage Agrargemeinschaften nach entlastendem Material sucht wie nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen. Die von ihm getätigte Interpretation der Bürgermeisterbefragung ist aber absolut abenteuerlich. Hechenberger begibt sich auf sehr dünnes Eis," fordert der GRÜNE Klubobmann Georg Willi von den Bauernvertretern mehr Seriosität in der Diskussion um die Agrargemeinschaften.

Dass jene 60 Prozent der Bürgermeister, die bei der Befragung gar nicht geantwortet haben, allesamt mit ihrer Situation und ihren Agrargemeinschaften zufrieden sein sollen, sei mehr als eine kühne Aussage. "Das ist der durchschaubare und wiederholte Versuch, die Problematik unter den Teppich zu kehren. Das gelingt aber nicht: wenn 25 Prozent jener Bürgermeister, die geantwortet haben, von Problemen erzählen, ist genau das Gegenteil der Fall," stellt Willi klar.

"Aber egal, wie man die Umfrage interpretiert: Der Kern des Problems ist das schreiende Unrecht, das den Gemeinden und ihren Bürgern passiert ist. Uns Grünen als Anwalt der Gemeinden geht es darum, dieses Unrecht zu beseitigen. Daher kämpfen wir dafür, dass Gemeindeland wieder in die Gemeindehand kommt," so Willi abschließend.

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