Innsbruck muss in den sauren Apfel beißen

Montag, 12. November 2007, 15:51 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Pokorny-Reitter: Schlechter Hungerburgbahn-Vertrag


"Die Stadt Innsbruck muss jetzt in den sauren Apfel beißen, damit SchülerInnen, Lehrlinge und Berufstätige die Hungerburgbahn in der Früh und am Abend benützen können. Die enormen Zusatzkosten von über 250.000 Euro im Jahr für die Stadt sind eine direkte Folge des unter Bürgermeisterin Hilde Zach und dem früheren Vizebürgermeister Dr. Michael Bielowski schlecht verhandelten Dienstleistungskonzessionsvertrages, der die Stadt Innsbruck nun auch noch mit einer jährlichen Dauerbelastung trifft", erklärt SPÖ-Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter.

Dass trotz einer 37-Millionen-Euro-Förderung von Stadt Innsbruck, Land Tirol und Tourismusverband die Betreiber keinen Betrieb der neuen Hungerburgbahn von 6.30 Uhr bis 8 Uhr und von 18 Uhr bis 19 Uhr auf eigene Kosten zustande bringen wollen, sei ein klassischer Schildbürgerstreich. "Die Folgen dieser schlechten Verhandlungen müssen nun die SteuerzahlerInnen begleichen. Die neue Hungerburgbahn bleibt ein finanzielles Fass ohne Boden", so Pokorny-Reitter abschließend.

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