Niederwieser zu Innsbrucker Uni-Ranking-Absturz

Freitag, 09. November 2007, 13:37 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Weltklasse ade? Nicht mit der SPÖ!


"Wie vorsichtig man die diversen internationalen Uni-Rankings der letzten Jahre auch immer betrachten muss, bleibt ein Trend doch unübersehbar: Der kontinuierliche Rückfall der österreichischen Universitäten im internationalen Vergleich seit dem Jahr 2002!", so Nationalrat Erwin Niederwieser. Besonders die Umfrageergebnisse "seiner" Innsbrucker Universität, die bei der jüngsten Umfrage des "The Times Higher Education Supplement" aus den Top 200 gefallen ist, schmerzen Niederwieser.

"Hier wird deutlich, dass alle Ziele, die Ex-Ministerin Gehrer einst in ihren süffigen Slogan von `Weltklasse.at` bündelte, weit verfehlt wurden," kritisiert Niederwieser. Insbesondere die Lostrennung der Medizin-Universität von der Gesamt-Universität habe sich als Rückschlag unter dem Motto "Außer Spesen nichts gewesen" erwiesen. "Zudem hat die Regierung Schüssel durch das Universitätsgesetz weite Teile des qualifizierten Mittelbaus von vielen Mitbestimmungsmöglichkeiten ausgeschlossen und die Universitäten baulich wie personell unterversorgt. Auch die versprochene Verbesserung der Arbeits- und Lernbedingungen für Lehrende und Studierende durch Einführung von Studiengebühren konnte nicht erreicht werden," bemängelt Niederwieser.

Dass die SPÖ nicht bereit ist, das hinzunehmen, zeige ein aktueller Antrag auf deutliche Erhöhung der Mittel für die Universitäten in den kommenden Jahren von derzeit 1,2 Prozent auf 2,0 Prozent des BIP "Ich appelliere hier an die Koalitionspartnerin, über den eigenen Schatten zu springen und alle Anstrengungen zu unterstützen, um die österreichischen Universitäten wieder ins internationale Spitzenfeld zu bringen," so Niederwieser abschließend.

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