ZANON ALS INTEGRATIONS-LANDESRÄTIN UNGLAUBWÜRDIG

Donnerstag, 08. November 2007, 13:56 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Wiesmüller & Krammer-Stark: Wahlrecht für MigrantInnen zentral für Integration


"Landesrätin Zanon spielt als Integrations-Landesrätin ein doppeltes Spiel. Einerseits benutzt sie die neue Integrations-Kampagne des Landes als Bühne für ihre Eigen-PR, andererseits verweigert sie unter fadenscheinigen Ausflüchten ein klares Bekenntnis zur Integration, die nicht nur Pflichten sondern auch Rechte für MigrantInnen kennt," ist die GRÜNE Migrationssprecherin Elisabeth Wiesmüller verwundert, aber keineswegs überrascht über den heutigen Auftritt von Landesrätin Zanon im Rahmen der Info-Veranstaltung "Jugendliche MigrantInnen am Arbeitsmarkt".

Die reflexartige Ablehnung des kommunalen Wahlrechtes für lange bei uns lebende MigrantInnen durch Zanon sei umso unverständlicher, weil die neue Landes- Kampagne unter dem Titel "Integration MIT Zugewanderten" ein bewusst groß geschriebenes MIT im Titel habe. "Im Integrationskonzept heißt es wortwörtlich, dass strukturelle Hürden für MigrantInnen abgebaut und gleiche Chancen für alle hier lebenden Gruppen geschaffen werden sollen. Dass bedeutet konsequenterweise, dass es für Menschen, die seit Jahren hier leben und Steuern zahlen, zumindest auf lokaler Ebene ein politisches Mitbestimmungsrecht geben muss," verdeutlicht die für Integration zuständige Innsbrucker GRÜN-Gemeinderätin Renate Krammer-Stark.

Dass das Land für die Änderung des Wahlrechtes formal nicht zuständig ist, sondern der Bund - wie Zanon richtigerweise feststellt - könne kein Hindernis sein, um richtige Maßnahmen zu setzen, so die beiden GRÜN-Politikerinnen abschließend.

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