"SiCKO" zeigt die lebensgefährlichen Folgen eines privatisierten Gesundheitswesens. Jetzt unter http://www.attac.at/sicko 50x 2 Kinogutscheine für "SiCKO" gewinnen!
Die Kinogutscheine sind österreichweit gültig solange der Film läuft. Einsendeschluss ist der 21. Oktober. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. "SiCKO" hat in Österreich das PRÄDIKAT: WERTVOLL erhalten. Ab 12. Oktober
im Kino.
Attac engagiert sich für den Erhalt des öffentlichen Gesundheitssystems. Michael Moore über die Bedeutung von Sicko: "Dieser Film ist eine Warnung an andere Länder: Wenn euer Gesundheitssystem nicht funktioniert, repariert es. Aber übernehmt nicht das unsere. "SiCKO" belegt, wie lebensgefährlich das weitgehend privatwirtschaftlich organisierte Gesundheitssystem für Millionen Menschen in den USA ist. Doch nicht nur in Amerika verwandelt sich das Gesundheitswesen unter dem Einfluss der Globalisierung zunehmend in einen Markt. Auch in Österreich entwickelt wächst die Zwei-Klassen-Medizin. Gleichzeitig werden die ersten Gesundheitseinrichtungen wie Rehabilitationszentren privatisiert.
Auch in Österreich bekommt nicht jede/r eine optimale Versorgung. Zwei-Klassen-Medizin ist Alltag. Nur in den USA, der Schweiz und den Niederlanden zahlen die Menschen mehr für Gesundheit aus der eigenen Tasche als in Österreich: Der Privatanteil an den Gesundheitsausgaben liegt bei fast 30 Prozent. Die hohen Selbstbehalte treffen dabei die Schwächsten: Die Kranken und vor allem chronisch- und mehrfach erkrankte Menschen. Gleichzeitig führt der Spardruck im Gesundheitswesen zu enormen Belastungen für die Beschäftigten. Arbeitszeiten von über 24 Stunden gehören zum Alltag, überall wird Personal reduziert, die Burn-out-Raten steigen. Das wirkt sich auch auf die Versorgung der
PatientInnen aus.
Das Gesundheitswesen ist finanzierbar
Unser Gesundheitswesen ist nicht zu teuer. Seit 1975 ist der Anteil der Ausgaben an der Wirtschaftsleistung fast gleich geblieben. Gesundheit wäre also bezahlbar. Unser Land wird reicher und könnte sich deshalb mehr Gesundheit leisten. Dennoch wird uns unentwegt eingeredet, es muss gespart werden.
Wir fordern eine gerechtere Finanzierung durch Einbeziehung aller Einkommensarten. Für Vermögens- und Kapitalerträge sollen wie für Arbeitseinkommen Krankenversicherungsbeiträge bezahlt werden. Die Höchstbeitragsgrundlage, durch die Besserverdiener weniger zahlen, gehört abgeschafft. Mit einer fairen Lastenverteilung können der Faktor Arbeit entlastet und die Beiträge gesenkt werden.
Gleichzeitig gibt es Verbesserungspotenzial im Gesundheitswesen: Viele, die daran verdienen, nutzen das System aus um ihren Profit zu steigern (Pharmaindustrie, manche Ärzte, Spitalsbetreiber...). Das Rezept heißt Transparenz!
Weitere Informationen: http://community.attac.at/gesundheit.html