Umweltausschuss sagt Ja zu "Umwelt Plus SONNE"
Wermutstropfen bleibt laut Schwarzl, dass jährlich in den ersten neun Monaten primär Anträge behandelt werden, deren AntragsstellerInnen unter die Einkommensgrenze der Wohnbauförderung fallen. "Das ist das Ergebnis falsch verstandender Umweltpolitik der SPÖ. Während sich alle anderen Parteien verbal eigentlich für einkommensunabhängige Umweltförderungen stehen , wollte die SPÖ partout eine Einkommensgrenze für die gesamte Laufzeit haben. Umweltförderung soll aber nicht vom Einkommen abhängen, ganz im Gegenteil: wir müssen froh sein, wenn es Menschen gibt, die von sich aus auf erneuerbare Energien umrüsten wollen. Die nun fixierte Frist von neun Monaten ist ein lauer Koalitionskompromiss," analysiert Schwarzl.
Auf Antrag der GRÜNEN wurde jedoch beschlossen, nach einem Jahr Umwelt-Plus-SONNE eine Evaluierung durchzuführen. "Dann wird sich zeigen, wie sinnvoll der Koaltionskompromiss für die Solarförderung ist." Dem Gesamtpaket - mit Ausnahme des "lauen 9-Monats-Koalitionskompromisses" haben die GRÜNEN zugestimmt. "Denn unsere Luft und das Klima braucht Städte, die den Umstieg auf die Erneuerbaren wollen und fördern," so die GRÜNE Stadträtin.