REGIERUNG LEHNT SPRENGELÄRZTE-LÖSUNG AB

Donnerstag, 11. Oktober 2007, 12:49 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Willi: "Schwarzes Streichkonzert im Landhaus"


Das Interesse an einer Behebung des SprengelärztInnen-Mangels nimmt der GRÜNE Klubobmann Georg Willi der ÖVP nicht ab. Und zwar mit gutem Grund: "Wir haben gestern im Landtag beantragt, dass die Sprengelärzte bei der Gemeindebeamten-Gesetzesnovelle ausgenommen werden. Sie verlieren durch diese Regelung einen Teil ihrer finanziellen Abgeltung und gleichzeitig dürfen sie ohne Aktivbezug erst 4 Jahre später in Pension gehen. Die ÖVP hat den Antrag niedergestimmt", erläutert Willi die gestrige Abstimmung.

Damit ist der Sprengelärzte-Mangel ein hausgemachtes Problem: "Kein Wunder, dass nun schon 6 der 76 SprengelärztInnen-Stellen unbesetzt sind. Die Landesregierung ist für eine weitere finanzielle Schlechterstellung verantwortlich", so Willi. Die ÖVP setze damit einen unverzichtaren Teil der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum aufs Spiel. "Das schwarze Streichkonzert ist eine Tatsache." Das zeige alleine schon die Idee, arbeitslose JungärztInnen zu engagieren. "Wer macht schon einen Job ohne Aktivbezug? Dieser Vorschlag ist ein erschreckendes Zeichen der Ahnungslosigkeit der Landesregierung", erläutert der GRÜNE Klubobmann abschießend.

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