Krankenhaus Kitzbühel: Endlich Entscheidung

Dienstag, 18. September 2007, 17:02 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

SP-Schiessling: Zehn Jahre bis es eine akzeptable Lösung gibt


"Endlich wurde beim langen Streit um das Krankenhaus Kitzbühel ein großer Schritt in die richtige Richtung gesetzt." freuen sich SP-Gesundheitssprecherin Gabi Schiessling und GVV Vorsitzender Hans Schweigkofler über den heutigen Landesregierungsbeschluss. "Seit 1997 wird herumgebastelt. Es hat also zehn Jahre gedauert bis eine Lösung angegangen worden ist." erklärt Schiessling.

Mit dem heutigen Beschluss der Landesregierung wird dem Ausbau des Krankenhauses St Johann um 64 Betten im Bereich der Inneren Medizin sowie der Chirurgie, Kinderchirurgie und Unfallchirurgie zugestimmt und damit einhergehend werden dem Krankenhaus Kitzbühel die Betten entzogen.

Mit der Errichtung einer unfallchirurgischen Ambulanz in Kombination mit einer orthopädischen Rehabilitationseinrichtung wird das, was Schiessling und Schweigkofler schon lange gefordert haben, umgesetzt. "Es handelt sich um eine gesundheitspolitisch sinnvolle Lösung, die alle Beteiligten, aber besonders die Bevölkerung, zu GewinnerInnen macht" meinen Schiessling und Schweigkofler. Die qualitativ hochwertige PatientInnenversorgung in der Region wird durch die Krankenhäuser St. Johann und Kufstein weiterhin sehr gut gewährleistet. Mit dem Beschluss der Verordnung zur Änderung des Krankenanstaltenplanes geht auch einher, dass die Universitätsklinik für Strahlentherapie um 5 Betten, von bisher 15 auf 20 Betten, erweitert wird. An der Strahlentherapie in Innsbruck werden täglich 160-200 KrebspatientInnen bestrahlt. "Da ist es nur gut und billig, wenn man die stationäre Bestückung ausbaut." schließt Schiessling.

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