Im Falle der Kameruner bei Torball-WM liegt kein "Asylmissbrauch" vor.
"Ein Mensch, dem alle Papiere genommen wurden, ist faktisch nicht mehr existent und hat somit auch keine Möglichkeit in ein anderes Land zu reisen. Die Tragik in diesem Fall ist aber, dass die vier blinden Sportler, falls sie nicht als komplettes Team nach Kamerun reisen, als mögliche "Fluchtkomplizen" gehandelt werden können und ihnen somit Inhaftierungen drohen.", betont Miloradovic.
"Diese Asylanträge werden von den zuständigen Behörden geprüft, wie auch jeder andere - da können die blauen Ignoranten Hauser und Heis weiter mit unbedachten Worten um sich schießen. Schon alleine der Satz Hausers "Das ist ein klassischer Fall von Asylmissbrauch" ist ein Zeichen dafür, dass Nachhilfe in Sachen Asylpolitik den beiden Herren nicht schlecht täte. Hauser und Heis sind Experten - selbsternannte!" schließt Miloradovic.