GRÜNE FORDERN KONSEQUENZEN VON KOLER

Montag, 10. September 2007, 14:09 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Konrad: "ÖVP erkennt Probleme, aber verweigert Lösungen"


"LR Koler erkennt die Probleme in den Tiroler Schulen. Eine Lösung verweigert die ÖVP aber mit aller Vehemenz", kommentiert die GRÜNE Bundesrätin Eva Konrad die Aussagen des Bildungs-Landesrats in der Tiroler Tageszeitung. "Vom Run auf die Gymnasien über die mangelnde Umsetzung der KlassenschülerInnenhöchstzahl 25 bis zu den fehlenden StützlehrerInnen stimmt Kolers Analyse." Die GRÜNEN fordern jetzt endlich auch die notwendigen Konsequenzen ein.

"Die Stunden für StützlehrerInnen für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind seit dem Jahr 1994/1995 eingefroren. Kein Wunder, dass hier viele Stützstunden fehlen", weist Konrad auf die Untätigkeit der Regierung hin. "Die Probleme der Hauptschulen wird eine bessere Bewerbung sicher nicht lösen. Ein System, das ganzen Schulklassen einen Stempel aufdrückt, gehört endlich reformiert. In der Stadt wird die Hauptschule zur 'Restschule' für all jene, die es nicht ins Gymnasium geschafft haben", erklärt die GRÜNE Bundesrätin.

Kolers Behauptung, die Gesamtschule sei weit entfernt, verweist Konrad ins Reich der Fantasie: "Wenn Tirol wollte, könnte es sich schon längst mit dem einen oder anderen Schulversuch um eine Weiterentwicklung des Schulwesens bemühen. Es fehlt einzig der politische Wille." Für die GRÜNEN ist es unerklärlich, warum die ÖVP die Hände in den Schoß legt. "Wer die Tiroler Schulen verändern will, muss auch anpacken", fordert Konrad abschließend mehr Mut vom Bildungs-Landesrat.

0 Kommentar(e)



http://imzoom.info/article.php/20070910140932302