NACH TRANSIT-NEGATIVREKORD NICHT ZUR TAGESORDNUNG ÜBERGEHEN

Mittwoch, 05. September 2007, 14:36 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Willi fordert härtere Gangart gegen LKW-Lawine


"Die Tiroler Bevölkerung hat die faulen Ausreden von ÖVP und SPÖ endgültig satt. Während die Landesregierung wortreich davon faselt, was sie angeblich alles gegen den Transit tut, wächst die LKW-Lawine ungebremst weiter und donnert praktisch ungehindert durch Tirol," macht der GRÜNE Klubobmann Georg Willi seinem Ärger angesichts des Transit-Negativrekords im ersten Halbjahr Luft. Dass am Brenner rund 82.000 schwere LKW oder 9 Prozent mehr gezählt worden sind als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, sei die unmittelbare Folge der politischen Versäumnisse der ÖVP-SPÖ-Landesregierung.

"Seit Monaten eiert die Landesregierung um das sektorale Fahrverbot herum, anstatt es einfach zu verordnen. Das Grundproblem dieser Landesregierung ist, dass ihnen das Transitproblem in Wahrheit völlig egal ist," ist Willi überzeugt. Es sei symptomatisch für das Versagen der Anti-Transit-Politik Van Staas, dass sie Jahre am sektoralen Fahrverbot herumbastelt, das nach jetzigen Prognosen gerade einmal das LKW-Wachstum eines einzigen Jahres auffangen kann.

Der GRÜNE Klubobmann erinnert den Landeshauptmann und den Verkehrslandesrat diesbezüglich an die bestehende gesetzliche Verpflichtung zum Handeln. "Van Staa und Lindenberger sind dafür verantwortlich, dass die immer strenger werdenden Schadstoff-Grenzwerte eingehalten werden. Um das zu schaffen, braucht es viel radikalere Maßnahmen zur Verbesserung der Luft, keine Luftschlösser a la Brennerbasistunnel," zeigt Willi auf. Es müsse etwa viel mehr unternommen werden, um der erfolgversprechenden, weil verkehrsbeschränkenden Lösungsvariante der "Alpentransitbörse" zum Durchbruch zu verhelfen.

0 Kommentar(e)



http://imzoom.info/article.php/20070905143647645