Die SPÖ Innsbruck trauert um einen langjährigen Weggefährten und aktiven Nationalratsabgeordneten: Dr. Karl Reinhart, Jurist und ehemaliger Leiter der sozialpolitischen Abteilung in der Arbeiterkammer, starb im 77. Lebensjahr.
"Karl Reinhart ist uns vor allem mit seinem durchschlagskräftigen Eintreten für Rat- und Hilfesuchende in guter Erinnerung", würdigt Ernst Pechlaner, Vorsitzender der SPÖ Innsbruck, den Verstorbenen. "Er war ein engagierter und kompetenter Sozialpolitiker, der maßgeblich die dynamische Sozialpolitik und Sozialgesetzgebung, vor allem der Regierung Kreisky, mitgestaltet hat."
Als Mitglied des österreichischen Parlaments (1970 - 1987) und des Europarats (1973 - 1986) setzte sich Reinhart sehr für die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein und war als Vorsitzender der Stadtteilorganisation Dreiheiligen/Innere Stadt eng mit der sozialdemokratischen Basis verbunden. Sein Leben stellte er unter das Seneca-Motto "Ein jeder nützt sich selbst am meisten, wenn er sich dem anderen nützlich erweist". Diesem war er auch in seinem Engagement für das sozialistische Kulturwerk treu, wie Pechlaner erinnert. "Reinhart hat dort Reisen organisiert und auf diese Art vielen Menschen die Möglichkeit gegeben, Neues und Interessantes kennen zu lernen. Eine Möglichkeit, die vor 30 Jahren noch keine Selbstverständlichkeit war."