Willi verärgert über dilletantischen SPÖ-Verkehrsminister
Der SPÖ-Verkehrsminister entpuppe sich als Transit-Betonierer, so Willi weiter: "Wir wissen seit der Progtrans-Studie längst, dass der Brenner-Basistunnel alleine noch keine Entlastung bringt. Für die nächsten 15 Jahre ist klar: Die Lebensqualität in den Alpen kann nur erhalten werden, wenn wir die LKW-Fahrten reduzieren." Diese Bemühungen torpediere Faymann, erläutert der GRÜNE Klubobmann: "Wenn der österreichische Verkehrsminister einem erfolgversprechenden Konzept aus einem Nachbarland die Funktionalität abspricht, ist das ein Zuckerl für die Transportlobby und für die EU-Kommission. Faymann erweist sich als Dilletant. Es entsteht zurecht das Bild, der österreichische Verkehrsminister gebe sich mit der Finanzierungszusage für den Brenner-Basistunnel zufrieden und lasse jetzt die LKWs wieder unbegrenzt durch die Alpentäler rollen."
Das von Faymann zitierte vermeintliche Naturgesetz des freien Marktes in der EU, der keine Begrenzungen erlaube, ist für den GRÜNEN Klubobmann ebenfalls ein Hirngespinst: "Wir hatten beim Transit bereits eine festgelegte LKW-Obergrenze mit dem Ökopunkte-System. Die EU-Maßnahmen zur CO2-Reduktion setzen auf den Handel mit Emmissionszertifikaten. Wenn ein zwingendes öffentliches Interesse vorliegt, muss sich ein Minister um das Wohlergehen der Menschen kümmern, anstatt als Transport-Lobbyist aufzutreten", so Willi abschließend.