Grünewald erfreut über erste Aussagen von Rektor Töchterle
"Der wissenschaftliche Nachwuchs braucht wieder Perspektiven und nach langen Durststrecken einen notwendigen Motivationsschub. Dieser kann nur durch eine stärkere Teamorientierung und nicht durch eine überholte Abhängigkeit von Hierarchien gewährleistet werden."
Der GRÜNE Nationalratsabgeordnete spricht sich auch für eine Verbesserung der Zusammenarbeit und eine Vernetzung mit der Medizinischen Universität aus, die durch eine interdisziplinäre, ständige Arbeitsgruppe auch repräsentiert sein sollte. "Hier gilt es wieder Vertrauen aufzubauen. Nur so kann stufenweise über notwendige bundesgesetzliche Maßnahmen ein möglicher zweiter Schritt gesetzt werden," erklärt Grünewald, der immer strikt gegen die Trennung der Universität war. "Nachdem er sich lange und intensiv an seinem Institut damit beschäftigt hat, gehe ich davon aus, dass Rektor Töchterle mit seinem Latein auch als Rektor nicht so bald am Ende sein wird," schließt Grünewald augenzwinkernd.