Parteiprogramm der Freien Partei als Vorlage
Tilg fordert Offenlegung der Finanzierung
"Die Eckpunkte des angekündigten Programms von Dinkhauser", so Willi Tilg, "decken sich 1:1 mit dem Parteiprogramm der Freien Partei Tirol" (www.freieparteitirol.info), Tilg fragt sich, ob Dinkauser nun die Freie Partei Tirol kopiert?
Auch die Finanzierung des Dinkhauser Wahlkampfes wirft für Willi Tilg mehr Fragen als Antworten auf. Die Freien haben im Juli Landtag einen Antrag auf Novelle des Tiroler Parteienförderungsgesetzes eingebracht, mit der die Offenlegung der Herkunft der Parteienfinanzen geregelt werden soll. "Hier ist in Österreich noch eine Grauzone, die nicht mehr den Standards der anderen EU-Mitgliedstaaten entspricht", stellt Tilg fest und wundert sich, "ob die anderen Parteien im Landtag den Mut zur Offenlegung haben werden, wenn dieser Antrag im Ausschuss im September behandelt wird." Jedenfalls fordert Tilg Dinkhauser auf, die Herkunft seines Wahlkampfbudgets offen zu legen, weil sonst der Verdacht nicht vom Tisch zu weisen sein wird, dass hier Zwangsbeiträge von Pflichtmitgliedern in Form der gesetzlichen Arbeiterkammerumlage, die von jedem Arbeitnehmer Österreichs abgezwackt wird, für den Landtagswahlkampf des AK-Präsidenten und ÖVP-Renegaten zweckentfremdet wird. Wenn die TirolerInnen und Tiroler eine echte Alternative zu den Großparteien wollen, so sollten sie gleich das Original und nicht die Kopie, dh. die Freie Partei Tirol und nicht die kunterbunte Dinkhauser Liste erwägen.