Vehemente Ablehnung der angedachten Prüfungsgebühren für angehende
MedizinerInnen!
"Es kann doch nicht möglich sein, bei den durchaus verständlichen finanziellen Mehraufwenden von Seiten der MedUni im Zuge dieses Verfahrens, daraus den Umkehrschluss zu ziehen, sich das verlorene Geld von denen holen zu wollen, die zum größten Teil eben nicht über die notwendige Marie verfügen", ärgert sich Miloradovic.
"Da außerdem diese Prüfungen unnotwendigerweise vom Bund eingeführt wurden, wird dieser auch diese Kosten berücksichtigen und tragen müssen! Diese zusätzlichen Gebühren sind aber leider ebenfalls nur der Wurmfortsatz eines strukturellen Problems der österreichischen Hochschulen. Diese könnten in den Ausbau der universitären Infrastruktur gesteckt werden, um solche Schickahnen für Studierende, wie bspw. Aufnahmeprüfungen an der MedUni Innsbruck, den Gar auszumachen, denn Bildung ist keine Ware, sondern ein gesellschaftliches Gut!", schließt Miloradovic ab.