GRÜNE-GR-Schwerpunkte vor der Sommerpause
Mittels Dringlicher Anfrage will GR Gebi Mair von Bürgermeisterin Zach Aufklärung über den offenbar verhängten Aufnahmestopp für PraktikantInnen in der Stadt. "Praktika sind nicht nur integrierter Bestandteil des österreichischen Bildungssystems. Sie sind darüber hinaus für junge Menschen eine Chance, neue Motivation zu finden, Erfahrungen zu sammeln und wichtige Kontakte zu knüpfen. Praktikumsstellen sind daher zur Verhinderung zukünftiger Arbeitslosigkeit besonders wichtig. Gerade die Stadt Innsbruck, die sich schon bei zusätzlichen Lehrplätzen immer windet, sollte nicht auch noch bei Praktikumsplätzen die Situation für junge Menschen erschweren".
Der gestrigen Absage des Bezirksschulrats zu weiteren MigrantInnenklassen wie in der Volksschule Neu Arzl will GRin Ulli Schindl-Helldrich per Antrag weitere Taten folgen lassen: "Die engagierten Lehrkräfte an der Volksschule Neu Arzl dürfen nun nicht alleine gelassen werden. Es braucht mehr personelle Ressourcen, aber vor allem die Einsetzung eines ExpertInnengremiums, das zukunftsträchtige Modelle zur Integration an Schulen mitentwickeln hilft. Nur so kann für die Zukunft möglichst gewährleistet werden, dass alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft die gleich guten Zukunftsaussichten haben." Mit der Förderung von Lärmschutzfenstern an Gemeindestraßen befasst sich schließlich eine Dringliche Anfrage von StRin Uschi Schwarzl. "Seit dem Umweltausschuss am 7. März 07 sind die entsprechenden Richtlinien fertig. Was zum Inkrafttreten fehlt, sind erfolgreiche Verhandlungen mit dem Land, im Gegenzug zur städtischen Fensterförderung nicht die Wohnhaussanierungsförderung zu kürzen." Die Anfrage soll den Verhandlungsstand mit dem Land eruieren. "Denn der Schutz der BürgerInnen vor Lärm gehört zur zentralen umwelt- und gesundheitspolitischen Verantwortung einer Stadtführung. Die entsprechenden Maßnahmen dürfen nicht auf die lange Bank geschoben werden," will Schwarzl Druck auf die Umsetzung lange vorliegender Beschlüsse erzeugen.