SPÖ-Landesgeschäftsführer Eiter ortet bedenkliche Menschenvertreibung bei LRin Hosp und BMin Zach "Keine Menschen am Landhausplatz. Keine Menschen in der Maria-Theresien-Straße. Menschen raus aus dem Rapoldipark. Diese Parolen, die die Tiroler Volkspartei unter dem fadenscheinigen Argument der Sicherheit in den vergangenen Wochen ausgegeben hat, sind hart an der Menschenwürde", betont SPÖ-Landesgeschäftsführer Meinhard Eiter, der speziell in der Landeshauptstadt eine regelrechte "Menschenvertreibung" der ÖVP ortet.
"Begonnen hat der Reigen vor Monaten, als LH van Staa am Platz vor dem Landhaus ein Demonstrationsverbot verhängen wollte. Erst kürzlich hat Bürgermeisterin Zach die speziell bei Jugendlichen beliebten Sitzmöbel in der Maria-Theresien-Straße abräumen lassen. Jetzt hat Landesrätin Hosp den Befehl ausgegeben, Menschenversammlungen am Landhausplatz zu verhindern. Zu diesem Behufe lässt sie Sitzbänke abmontieren, Hecken schneiden und eine Videoüberwachung installieren", analysiert Eiter eine Anti-Menschen-Haltung im schwarzen Lager.
"Gerade das Versammlungsverbot, das in der Sprachdiktion von Landesrätin Hosp durchklingt, erinnert an politische Zeiten, die wir in unserem Land nicht mehr erleben wollen", bedauert Eiter, der an die Vernunft der Volkspartei appelliert: "Wer das Volk säubert, der muss natürlich befürchten, dass es dann nicht mehr da ist, wenn man es braucht: bei den nächsten Wahlen!"